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Selbstversuch, Klappe, die Erste.

„Für Twitter zu lang und für Facebook zu persönlich.“ Das wäre die Beschreibung dieses Blogs in einem Satz. In einem Zweiten: „Nicht unterhaltsam“. Ich war die letzten 20 Jahre fast durchgängig in der Situation, dass irgendwer regelmäßig von mir Bespaßung erwartet hat. Dafür ist dieses Blog nicht.

Heitere Wortwahl wird nicht kategorisch ausgeschlossen, und ich werde auch nicht in jedem Post beklagen, dass die Welt schlecht ist.

Die letzten 10 Jahre war ich online nur auf Twitter unterwegs. Da habe ich im Dezember die Kriterien, was ich schreibe und wie ich mich verhalte, gründlich verändert. Von einigen wenigen Twitterern und -innen, die konstruktiv kritisierten und nicht gleich auf „entfolgen“ geklickt haben, habe ich danach mehrmals gelesen, dass ich ja mit zweierlei Maß messe. Dass ich mich bei Anderen über Verhalten ärgere, das ich für mich selbst in Anspruch nehme. Und ich habe ziemlich schnell gemerkt: Stimmt. Aus eurer Sicht muss das so wirken.

Ich bin ein Mensch. Das heißt, ich mache ziemlich viel falsch. (Vermutlich sogar die Rechtschreibung in diesem Post.) Aber ich bin sicher, dass ich mir bei Allem, das ich mache, mir was gedacht habe. Auch wenn sich das hinterher vielleicht als total daneben erwiesen hat. Vielleicht will ich hier manchmal nur rückwirkend die Frage „Was zum Geier hat er sich denn dabei gedacht?“ klären. Ich bin hier sozusagen mein eigener Director’s Cut mit jede Menge Deleted Scenes.

Stichwort „Deleted Scenes“ – vielleicht lasse ich hier auch mal Gegebenheiten aus meiner Vergangenheit einfließen. Denn ohne allzu dick auftragen zu wollen: Ich glaube ein „normales“ Leben habe ich in den letzten 40 Jahren nicht geführt.

Wenn du bis hier gelesen hast, freue ich mich über dein Interesse. Wenn das nicht deines ist – auch OK. Ich hoffe Du findest Unterhaltung anderswo.

Last but not least: Konstruktive Kommentare zu meinen Einlassungen sind herzlich willkommen, auch wenn sie nicht meine Meinung teilen. Genau genommen ist Feedback vielleicht einer der Hauptgründe, warum ich das hier versuche. Da ich in einigen Rollen, die ich online in den letzten Jahren gespielt habe, durchaus auch Trolle angezogen habe, sind Kommentare erst nach Freischaltung sichtbar. Das hat nichts mit mangelnder Kritikfähigkeit zu tun, sondern schlicht damit, dass man sich im „echten“ Leben auch aussuchen darf, mit wem man Umgang pflegt, und mit wem nicht. Ich gehe schwer davon aus, dass 99% aller Leser das nachvollziehen können.

Categories: Selbst-Erklärend

Zixxel

1 reply

  1. Ich bin gespannt, was hier noch kommt in der nächsten Zeit.
    Vielleicht verstehe ich dann auch deine ‚Entfolgung‘ auf Twitter. 🙂

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